Funktionales Bewegungstraining

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Die Bewegungspille – Erst die „Hardware“, dann die Software

Durch ein spezielles funktionales Bewegungstraining werden, entsprechend nicht nur die Strukturen aktiviert, die normalerweise durch Ritalin kurzzeitig aktiviert werden (Selbstkontrolle und Beruhigung), sondern es finden auch weitere Verbesserungen wie Gedächtnisleistungen, Raumorientierung, Sozialverhalten und Kreativität langfristig  statt.

Die Studienlage ergibt eine signifikante Aktivierung und Neuronenzunahme der frontostratialen Strukturen über die Durchführung von komplexen Bewegungstrainings. Befunde einer Erhöhung der Aktivierung und Anzahl von Neuronen liegen außerdem im Bereich des Hippocampus vor, von dem aus das räumliche, sprachiche und situative Gedächtnis gebildet wird.

Damit wird klar: bestimmte Bewegungen schaffen neurologische Grundvoraussetzungen für Selbstkontrolle, Selbststeuerung und damit Selbstberuhigung. Erst wenn diese neurologischen Strukturen (Hardware) aufgebaut sind, können kognitive Trainings (Software) effektiv durchgeführt werden. Der Intelligenzförderung geht damit die Bewegungsförderung und Bewegungsentwicklung voraus. Sehr häufig wird an dieser Stelle stattdessen Ritalin eingesetzt, was jedoch nicht nur gefährlich für das heranwachsende Gehirn ist, sondern auch eine Vielzahl an Nebenwirkungen erzeugt. Des Weiteren hält die Aktivierung der kognitiven Strukturen nur in der Zeit der Gabe des Medikamentes an.

Anders als Methylphenidat wirken komplexe funktionale Bewegungen positiv strukturverändernd und erzeugen nachhaltige Strukturveränderungen.

Effekte des funktionalen Bewegungstrainings:

  • Neurogenese: Neubildung von Nervenzellen
  • Anstieg von neurotrophen Wachstumsfaktoren: Erhöhung der Anzahl und Vernetzung von Nervenzellen im präfrontalen Kortex, Hippocampus & Striatum
  • Erhöhung der Dopaminkonzentration in präfrontalem Cortex und Hippocampus
  • Ermöglichen einer Vielzahl von Verhaltensreaktionen
  • Erhöhung der Intelligenz: Konzentration, Gedächtnis und geistige Ausdauer

Die Gabe von Psychopharmaka wird dadurch überflüssig…

Weitere Informationen erhalten Sie unter:

0221 – 9354 8060